Die Wirklichkeit ist immer freundlicher als die Geschichte, die wir über sie glauben.

(Zitat von Byron Katie)

Warum THE WORK?

Auf Grund meiner eigenen positiven Erfahrungen und der Verbundenheit, die ich beim Coaching erlebe, habe ich mich entschieden, THE WORK anzubieten.

Was ist THE WORK?

THE WORK ist eine auf Fragen basierende Untersuchung von schmerzvollen Gedanken. Gedanken tauchen ungefragt in uns auf. Mit THE WORK wird es unsere Entscheidung, ob wir einen Gedanken für wahr halten und ihn weiterhin glauben möchten. Es ist eine Meditation, bei der wir uns für uns selbst öffnen und die Fragen mit dem Herzen antworten.

Martina Mackamul

Wie geht das genau? Mehr Infos hier

A) Urteile über Deinen Nächsten (Download siehe Links)
Um die Gedanken in einer Situation zu entdecken und ganz zu erfassen, hilft es das Arbeitsblatt “Urteile über Deinen Nächsten” auszufüllen. Man lässt den Gedanken und Urteilen freien Lauf und ist eingeladen sich “richtig auskotzen”.

Mein Beispiel ist folgende Situation: Ich komme ins Esszimmer und es liegen Zeitungen und andere Unterlagen auf dem Esstisch.

Meine Gedanken auf dem Arbeitsblatt “Urteile über Deinen Nächsten”:
1.Ich bin verärgert, weil Harald so ein Chaos hinterlässt.
2.Ich will, dass er seine Sachen nicht auf dem Tisch stapelt.
3.Er sollte seine Sachen aufräumen.
4.Ich brauche von ihm, dass alles ordentlich ist.
5.Er ist unordentlich, unstrukturiert, gedankenlos, rücksichtslos.
6.Ich will nie wieder erleben, dass er seine Sachen herumliegen lässt.

B) Untersuchung einer Überzeugung (Download siehe Links)
Ein einzelner Gedanken wird mit 4 Fragen untersucht und dann umgekehrt.

Mein Beispiel (siehe oben, Satz 3): Er sollte seine Sachen aufräumen.

Frage 1: Ist das wahr?
Antwort: Ja

Frage 2: Kannst Du mit absoluter Sicherheit wissen, dass es wahr ist, “er sollte seine Sachen aufräumen”?
Antwort: Nein

Frage 3: Wie reagierst Du, was passiert, wenn du diesen Gedanken glaubst, “er sollte seine Sachen aufräumen”?
Antwort: Ich bin gestresst, rege mich über ihn auf. Ich ärgere mich, denke an alle anderen Sachen von ihm, die er aufräumen sollte. Ich erinnere mich, dass er schon so oft seine Sachen an allen möglichen Orten im Haus hat liegen lassen. Davon bekomme ich einen richtiges Knäuel im Magen, werde unruhig und unzufrieden. Ich bin schließlich richtig sauer auf ihn. Ich unterstelle ihm, dass er meine Bedürfnisse nicht berücksichtigt, dass es ihm egal ist, wie sehr mich das stört. Ich verurteile ihn als rücksichtslos, desinteressiert, geschmacklos. Ich mache mich davon abhängig, dass er das tut, was ich von ihm erwarte, während ich sehe, dass er das seit 30 Jahren nicht ändert. Ich fühle mich deshalb ohnmächtig und hilflos, am Ende richtig wütend.

Frage 4: Wer wärst Du in diesem Moment ohne den Gedanken, “er sollte seine Sachen aufräumen”?
Antwort:Ich komme ins Esszimmer, sehe die Zeitungen auf dem Tisch. Ich überlege, ob Harald sie schon gelesen hat. Ich lasse sie liegen, um ihn später zu fragen, ob er sie schon gelesen hat und wenn ja, ob ich sie wegräumen kann. Ich sehe noch andere Sachen die mich stören und will diese aufräumen, damit ich mich wohl fühle. Ich weiß, wie ich mich freue wenn es aufgeräumt aussieht. Ich bin ganz bei mir und ohne Ärger und Druck. Ich sehe mein Bedürfnis nach Schönheit und Ordnung, ich muss über mich lächeln. Und jetzt kann ich entscheiden, ob ich jetzt etwas aufräumen will oder ob gerade etwas anderes für mich wichtiger ist. Die Sachen von Harald sind nicht mehr meine Angelegenheit sondern seine. Ich fühle mich frei, weil ich nichts von ihm erwarte, von dem ich weiß, dass er es nicht erfüllen wird.

Umkehrungen und 3 zugehörige wahre Beispiele:
Umkehrung 1: Ich sollte meine Sachen aufräumen
- weil und damit es mir besser geht
- weil es mich stört
- weil das meine Angelegenheit ist
- weil ich das tun kann

Umkehrung 2: Ich sollte seine Sachen aufräumen
- weil sie mich stören
- wenn sie mich stören
- weil ich das tun kann

Umkehrung 3: Er sollte seine Sachen nicht aufräumen
- das ist real, denn er tut es nicht
- es ist seine Angelegenheit, was er tut
- wenn mich das an meine Sachen erinnert, die ich aufräumen will/soll